Ein Fest für die ganze Familie auf
dem DGH-Platz in Bruchhausen
Im
Vordergrund stehen bei der Kinder und Jugendinitiative Bruchhausen natürlich
die Kinder, aber beim diesjährigen Sommerfest des Vereins kamen auch die
Erwachsenen nicht zu kurz. So konnten diese gemütlich bei einem großen Angebot
von Speisen und Getränken ihre Sprösslinge einfach mal beim Spiel beobachten.
Und den Kids wurde vom sommerlichen Apfelangeln und anderen betreuten Spielen
mit Preisvergaben, über den Flohmarkt bis hin zum tollen Toben in der Hüpfburg
einiges geboten. Das Kinderschminken der Tanzgruppe Lions und vom Reitverein
Bruchhausen angebotene Ponyreiten bot weitere Abwechslung. Auch das Tassen
bemalen und vor allem der große Ballonweitflugwettbewerb, an dem auch die
Erwachsenen ihre helle Freude hatten, fanden großen Anklang. So ließen die
Besucher des Festes gemeinsam um 18.00 Uhr die 1oo Ballons in den Himmel
aufsteigen und verfolgten aufgeregt die mit Karten versehenen bunten
Flugobjekte bis nur noch kleine Punkte am Himmel zu sehen waren. Wessen Ballon
am weitesten geflogen ist, wird von der KJIB in zwei Wochen ermittelt und dann
erhalten die Gewinner auch ihre Preise, nämlich Warengutscheine. Nicht
zuletzt auch durch das gute Wetter an diesem Tag, konnten sowohl die vielen
Kinder, als auch die zahlreichen erwachsenen Besucher ein rundum gelungenes
Sommerfest genießen.
KJIB Ausflug in den „Hochseilgarten querfeldein“ wird für 20
Kinder zum tollen Erlebnis
Bei der Abfahrt zum
Hochseilgartennach Düsseldorf um 7.20
Uhr sind wir, Kinder im Alter zwischen 6 und 16 Jahren und vier
Betreuer, noch
müde aber guter Stimmung. Wir erreichen unser Ziel, trotz kleiner
ungeplanter
Exkursion auf ein Firmengelände und einer mutigen Ente die unserem
Reisebus die
Straße einfach nicht freigeben will, um kurz vor neun. Eine der speziell
geschulten Trainer des „Hochseilgartens querfeldein“ erklärt uns
einleitend die
Sicherheitsvorschriften, den geplanten Tagesablauf und die Philosophie
die
hinter allem steht. Teamwork steht im Vordergrund. Das Vertrauen zur
Gruppe und
zum Partner, um eigene Grenzen auszuloten, zu erreichen und vielleicht
auch zu
überschreiten. Alles unter dem Motto: Alles kann, nichts muss!
Bereits
beim
Anlegen der Sicherheitsgeschirre wird deutlich, wie wichtig die
Zusammenarbeit
ist. Die Kinder helfen sich gegenseitig die Gurte und Riemen zu
befestigen und
stramm zu ziehen, alles unter der Kontrolle von Trainerin Elfi. Die Kids
sehen
mit den Sicherheitsgeschirren und Helmen wie kleine Kletterprofis aus.
Die
Gesichter strahlen. In zwei Gruppen eingeteilt stellen sie sich den
Herausforderungen der Riesenleiter, einer Riesenschaukel sowie der
Fliegenden
Stufen und den Team Balken. Die unsere Gruppe zugeteilten Trainer, Elfi,
Julia
und Boris erklären wie die Gruppe den Einzelnen sichert und was die
Zusammenarbeit und die Ziele jedes Einzelnen bedeuten. An der
Riesenleiter gilt
es für die Kinder über eine Art „riesige Strickleiter“ in eine Höhe von
8,50 m
zu gelangen. Dabei werden die anfänglichen Abstände der „Sprossen“von ca. 1 m immer größer und die jeweils zwei
Kletterer müssen sich gegenseitig mit Händen, Füßen und unter
Körpereinsatz
helfen, die Leiter zu erklimmen. Der Rest der Gruppe sichert sie durch
ein
Seilsystem. Auch hier gilt nur so hoch wie der Einzelne kommt und
möchte. Mit
der Unterstützung und Motivation von der Gruppe erreichen die Kinder
ihre
jeweiligen Ziele. Einige bis ganz oben, andere nicht ganz soweit, aber
alle
unter Beifall und Anerkennung der Gruppe.Hier gibt es weder Verlierer noch Angsthasen, jeder kann stolz
auf sich
sein. Die Großen helfen den Kleineren und umgekehrt, das stärkt den
Zusammenhalt sehr schnell.
Bei der Riesenschaukel wird jeweils einer vom
Rest
seiner Gruppe über ein gesichertes Seilsystem in eine Höhe von bis zu 11
Metern
gezogen und beginnt eine fantastische Schaukelpartie in luftiger Höhe
mit einer
Geschwindigkeit von bis zu 70 km/h, indem er selbst eine Reißleine
betätigt.
Die Höhe bestimmt auch hier jeder selber indem er seiner Gruppe zuruft,
wann
sie mit dem hochziehen aufhören sollen. Die Kids sind total begeistert
von
dieser Schaukel und es ist ihr absolutes Spaßhighlight an diesem Tag.
Auf den
„fliegenden Stufen“ überwinden die Teilnehmer fünf an Seilen befestigte,
stark
schwankende Bretter in 8m Höhe. Neben der Absicherung, hilft die Gruppe
von
unten die Bretter über Seile näher aneinander zu bringen und so dem
jeweils
Mutigen sein Ziel zu erreichen. Nur zu zweit und mit viel Vertrauen
können zwei
Balken beim „Team Balken“ überquert werden. Anfangs noch relativ nah
beieinander vergrößert sich der Abstand der etwa 10 m langen und 8m
hohen
Luftbrücke zum Ende hin immer mehr und erschwert dadurch die
Überquerung. Mit
jeweils einem Teilnehmer auf einem Balken stehend,kann
die Brücke nur einander zugewandt und
sich gegenseitigmit Armen und Händen
festhaltend und abstützend, Schritt für Schritt überwunden werden.
Allein der
Aufstieg an dem mit Metalltritten ausgestatteten dicken Balken bis in
diese
Höhe ist eine Herrausforderung.
Auf der
sicheren Erde sehen wir dort oben deutlich die Konzentration, den Mut
und die
Überwindung auf den Gesichtern der Kids die sich dieser Herausforderung
stellen. „Von oben wirkt die Höhe um ein vielfaches höher, als wenn man
von
unten zusieht“, erfahre ich von den Trainern und bin noch beeindruckter
vom Mut
und von den Leistungen der Kinder. Wieder auf sicherem Boden sieht man
auch den
Stolz auf das Geleistete, den die Kletterer vollkommen zu Recht haben.
Nach der
Mittagspause, geht es zur zweistündigen Kanufahrt auf dem Unterbacher
See. In
vier Kanus, zuvor alle mit Schwimmwesten ausgestattet, lernen wir unter
Anleitung von Trainer Stefan das Kanufahren kennen. Egal ob Wendemanöver
oder
Schnelligkeit, auch hier stellen wir schnell fest, dass nur das
Miteinander uns
zum Ziel bringt. Bei strahlendem Sonnenschein erkunden wir den See,
sehen
kanadische Wildgänse und die heimische Stockente sowie einige andere
Vogelartenauf ihrer Brutinsel. Wir
geniessen die wunderschöne Natur und das Beisammensein. Ein gelungener
und
harmonischer Abschluss für unser Abenteuer, von dem wir alle, gute
Erfahrungen
und dieErinnerung an einen aufregenden
und erlebnisreichen Tag mit nach Bruchhausen zurücknehmen.
Vielen Dank an unsere Spomnsoren, denn dieser Ausflug konnte nur mit unseren Sponsoren Realisiert werden.
Preisverleihung in Landau
Landau, Jugendstilfesthalle
Wettberwerb "Kinder - und jugendfreundliche Dorferneuerung"
Am 07. November 2009 machte die "Kinder- und Jugendinitiative Bruchhausen e.V." (KJIB) sich auf den Weg nach Landau in der Pfalz. Grund der Fahrt war die Siegerehrung für "Kinder und Jugendfreundliche Dorferneuerung" in Form von 1000 €. Vor der Preisverleihung um 14 Uhr konnten die Preisträger sich und ihre Projekte im Foyer der Festhalle Landau präsentieren. Herr Christian Stopp (Jugendwart der KJIB) erklärte Herrn Staatsminister Bruch die zahlreichen Aktionen und Aktivitäten der KJIB, die zu diesem Preis geführt haben. Neben ein paar Kindern und Vertretern der KJIB, begleitete Herr Jürgen Stewad (auch Mitglied der KJIB) im Namen der Ortsgemeinde die Veranstaltung. Nach einer Begrüßung und der Ansprache von Herrn Minister Bruch und der Moderatorin Frau Östreicher, wurde als erste Gruppe die KJIB auf die Bühne gerufen, und von Herrn Minister Bruch geehrt, Anschließend erzählten Kinder-Botschafter der UNICEF über ihre Aktionen und eine Tanzgruppe zeigte ihr Können. Aufgeregt, begeistert und müde traten wir nach einem langen, anstrengenden Tag die Rückfahrt an und waren alle wohlbehalten um 18 Uhr wieder in Bruchhausen.
Bruchhausen: Innenminister
Karl Peter Bruch zeichnete die „Kinder- und Jugendinitiative Bruchhausen e.V.“
für ihr beispielhaftes Engagement für die Dorfgemeinschaft, die aktive
Mitgestaltung und Initiierung von Projekten sowie deren Realisierung mit einem
Geldpreis von 1.000,00 Euro aus. „Das Interesse am Wettbewerb war auch in
seinem neunten Jahr mit rund 80 eingereichten Projekten ungebrochen hoch“,
zeigte sich Bruch sehr erfreut. Der Innenminister betonte, dass der Wettbewerb
in hervorragender Weise das Bewusstsein für die notwendige Beteiligung von
Kindern und Jugendlichen an Entscheidungsprozessen fördere. Mit diesem
Wettbewerb würden beispielhafte Projekte ausgezeichnet, an denen sich nicht nur
Erwachsene, sondern gerade die jüngeren Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner
selbst beteiligt hätten.
Ortsbürgermeister Markus
Fischer, der den Ortsverein zu dem Landeswettbewerb angemeldet hatte, freute
sich besonders über den Erfolg „seiner“ Bruchhausener und gratulierte dem
Vorstandsteam um den Vorsitzenden Norbert Gundlach „In der kurzen Zeit seines
Bestehens hat die Kinder- und Jugendinitiative Bruchhausen viele Aktivitäten
für die jungen Dorfbewohner entwickelt und umgesetzt. Es ist beispielhaft, was
hier aus der Dorfgemeinschaft heraus geleistet wird.“ Unkels
Verbandsbürgermeister Werner Zimmermann ist ebenfalls stolz auf die Leistungen
des Bruchhausener Ortsvereins. „Nur wenn es gelingt, die Rechte und Wünsche
junger Menschen zu beachten, können wir sie für eine aktive Beteiligung und
Mitwirkung an der Gestaltung und Entwicklung ihres Dorfes gewinnen.“
Die Beteiligung von Kindern
und Jugendlichen hat sich zu einem wichtigen Aufgabenschwerpunkt in der
rheinland-pfälzischen Dorferneuerung entwickelt. Die Dorferneuerung hat in den
letzten Jahren einen beachtlichen Beitrag zur Stärkung der Innenentwicklung und
Förderung des sozialkulturellen Lebens geleistet. Der Ortsgemeinde Bruchhausen
ist es gelungen, seit 2009 als Schwerpunktgemeinde der Dorferneuerung anerkannt
zu sein.
Innenminister Bruch wird die Sieger im Wettbewerb
„Kinder- und jugendfreundliche Dorferneuerung 2009“ am Samstag, 7. November
2009, um 14 Uhr in Landau auszeichnen..
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